Zur Zeit macht mir meine Schreiberei ein wenig Sorge. Ich sehe so viele, vor allem gut besuchte und kommentierte Blogs, dass ich mir in der Bloggospähre ziemlich klein und unbedeutend vorkomme. Irgendwie weiß ich momentan nicht so recht, was und worüber ich schreiben soll. Was kommt bei meinen Lesern am besten an? Wie kann ich meine Leserschaft zum Wachsen bringen, ohne dass ich mich verbiege oder über Dinge schreibe, die nichts mehr mit mir als Person zu tun haben?
Das alles zu entscheiden und darüber nachzudenken, lässt mich fast schon grübeln, ob ich nicht einer der gefühlten 826.212.947.583 Blogger im Netz bin, die nie die erwünschte Aufmerksamkeit bekommen, wie sie sich vielleicht erhofft haben. Das klingt jetzt irgendwie nach Fishing for… was auch immer, aber das soll es nicht sein. Vielleicht kann mir ja der ein oder andere Tipps geben, was ich verbessern könnte, mir sagen, was euch nicht so gefällt. Ich meine klar, das Bloggen sollte nicht den Zweck erfüllen, so viele Kommentare wie möglich zu bekommen, aber so ein wenig das Gefühl, dass es Leute gibt, die sich dafür interessieren, was man schreibt, möchte bestimmt (fast) jeder Blogger haben. Oder wie denkt ihr darüber?
Nebenbei hier noch mein Nachtrag zu Farbe bekennen.
#4 Rot
#5 Dunkelrot

#6 Rosa




Also ich finde nicht, dass du etwas falsch machst (naja, aber mir gehts ja genauso! Der Beitrag hätte von mir stammen können
). Ich finde deine Beiträge immer ziemlich interessant und lese auch fleißig mit – leider aber nur im Hintergrund :> Bin eher so der stille Leser.
Der Tipp, den ich immer von allen bekommen habe: Kommentiere einfach auf vielen Seiten, dann kommentieren die meisten zurück! :P
Und Mathe hab ich zum Glüüüück schon hinter mir!!
Joah also ich denke da wie du.
Ich mag eigentlich auch viele Leser und viele Kommentare haben. Und ich merke auch, wenn ich regelmäßg blogge, dann habe ich mehr auch wieder ne zeitlang mehr Besucher. Aber das setzt mich dann meistens auch unter Druck, dass ich jetzt was gutes bloggen muss.
Aber das is halt der Kopf. Es verlangt ja keiner von uns, aber wir setzen uns dieses „Ziel“ oder die Anforderungen selbst.
Scheiß auf deine Leser und schreib nur das, was dir in den Sinn kommt, nicht viel drüber nachdenken, auch mal Blödsinn bloggen – dann läufts
Puh, schwere Frage. Kann sie aber nachvollziehen, ich bin auch jemand, der nach ein wenig Blogerfolg strebt. Ich finde das auch gar nicht schlimm, denn Ehrgeiz bringt auch Qualität.
Ich will erst mal sagen, dass es mir hier gut gefällt, so wie es ist und eigentlich ist auch alles da, was ein für mich interessantes Blog ausmacht.
Was Jule sagt, stimmt auf jeden Fall, aber ich kann mich nicht beschweren, dass du bei mir nicht viel kommentierst. Wie es bei anderen ist, weiß ich natürlich nicht. Wichtig ist auch, auf dem eigenen Blog Kommentare zu beantworten, aber da bist du mir jetzt eigentlich auch nicht negativ aufgefallen.
Wo du vielleicht noch ansetzen könntest: Manchmal ein bisschen mehr in die Tiefe gehen, nachdenklich werden (so wie in diesem Beitrag) und direkt Leser ansprechen und Fragen stellen. Oft finden viele keinen Anknüpfungspunkt zum Kommentieren, aber wenn man gezielt fragt, trauen sich viele viel eher, mal etwas zu sagen.
Hoffe, dass ich dir ein bisschen helfen konnte. Wie erfolgreich wärst du denn gerne? Hast du mal ein Beispielblog oder ne ungefähre Vorstellung?
Willkommen im Club.
Ich finde aber, dass es im Endeffekt nicht um viele Leser geht (auch wenn es einen erfreut, wenn es mal so ist), sondern welche, die wirklich regelmäßig vorbeischauen.
Hmm … ich lese einige Blogs die sehr erfolgreich sind – sprich die ein haufen Besucher haben – aber da wird dann nur noch über Zeitmanagement (GTD), twitter und über Barcamps gebloggt. Viel interessant finde ich dann deinen Blog oder einige andere Blogs (z.B. der von der Jenny) wo Menschen aus ihrem Leben schreiben und das sehr kreativ, selbstbewusst und selbstironisch.
Mir gibt das schon Genugtuung, wenn meinen blog die Leute lesen würden, die mich kennen, bzw. die die mit mir eine Aktion gemacht haben, über die ich auch blogge
– aber selbst da bin ich noch am Kämpfen – aber ein paar Leute habe ich schon.
Ich würde auch sagen, dass du einfach so weiterbloggen solltest wie du es tust und meistens lesen mehr mit, wie man mitbekommt, nämlich die, die das Blog im RSS-feed haben und auch nicht kommentieren.
Huhu, bin über Nadines Blog (her-life) hierher gekommen. Ich hab bzw. ich war auch mal an der Stelle. Ich fing an mich mehr an anderen Blogs zu orientieren als an meinem eigenen. Irgendwann war ich immer gefrusteter und besann mich in einer Woche Offlinezeit wieder dahingehend, weshalb ich mal angefangen habe zu bloggen.
Setz dich nicht unter Druck indem du Vergleiche zu anderen Blogs ziehst. Blogge so, wie es dir Spaß macht. Mal hat man mehr, mal weniger Lust. Genauso ist es mit der Zeit. Keep on Blogging …. aber mit Saß
Also ich schreib eigentlich nur um des Schreiben Willen. Mir was „von der Seele schreiben“, Gedanken in Worte zu fassen, damit da oben wieder Platz ist. Und um nach ein paar Jahren lesen zu können, wie und worüber man damals (nach)gedacht hat.
Wieviele Leute das im Endeffekt lesen und/oder kommentieren ist mir relativ egal.
Poste einfach das was du denkst.. ich hab dein blog bisher gern gelesen (jaaa, ich bekenne mich hiermit als anonymer leser):D
is ja groß unser „californien deutschlands“
darf ich fragen, woher aus meck-pomm du kommst?
Erstmal danke für all eure, zum Teil auch langen Antworten!
@Jule: Das mit dem Kommentieren mache ich eigentlich zur Zeit recht intensiv. Aber vllt ist das auch grad die Zeit der faulen Blogger oder so.
@Nadine: Ja das mit dem Druck stimmt. Hat man mal recht viele Kommentare, dann denkt man, man muss unbedingt schnell wieder etwas Gutes schreiben…
@Yannick: Ja du hast Recht. Problem ist nur, dass mir manchmal nicht mal was in den Sinn kommt. Nicht mal was Sinnloses.
@Konna: Das mit der Tiefe stimmt. Das habe ich auch gleich bei diesem Beitrag gemerkt. Und ohne schleimen zu wollen, wäre z.B. dein Blog ein Beispiel.
@Jenny: Willkommen im Club? Du kannst dich nun wirklich nicht beschweren. ^^
@Der MfG: Stimmt, aber man möchte trotzdem mal was von ihnen hören, von den stummen Lesern. Würde ich keine Meinung zu dem haben wollen, was ich schreibe, dann könnt ich auch ein Tagebuch anfangen.
@Rio: Danke für den Tipp, genau das möchte ich auch verhindern, dass ich mich zu sehr an anderen Blogs orientiere und mich in meinen Texten nicht mehr wiederfinde.
@Bekki: Aber so ein klitze kleines bisschen Bestätigung treibt einen doch irgendwie mehr an bzw. macht es mehr Spaß, wenn man mit anderen darüber diskutieren kann.
@Sylvana: Hallo anonymer Leser.
Ich komm ursprünglich aus Süd-Meck-Pomm, am Südzipfel der Müritz, nah an der Grenze zu Brandenburg. Und du?
Das Phänomen Selbstgespräche zu führen :o)
Katti, ich denke, das macht jeder früher oder später „durch“ und jeder Blogger macht sich mal solche Gedanken.
„Falsch machen“ ist hier sicher der falsche DenkAnsatz, denn was kann falsch daran sein, darüber zu schreiben, was du fühlst, was dich bewegt oder traurig macht? Richtig ist, dass du eine der gefühlten 826.212.947.583 Blogger bist, so wie Silvana, MfG, Bekki, HimbeerMarmelade oder eben ich in meinem SynchronUniversum. Meine Erfahrung ist, das selbst das Prinzip „Kommentierst du, kommentiere ich“ nicht wirklich im BlogUniversum funktioniert. Wenn ich mein eigenes Blog- und KommentierVerhalten überdenke – schreibe ich mittlerweile wirklich nur noch unter Beiträge, die mir wirklich gefallen – oder z.B. zu Projekten, an denen ich teilnehme. Ich schreibe nicht mehr, um jemanden einen Gefallen zu tun, oder weil ich ihn persönlich kenne. Oft beeindrucken mich Beiträge auch nachhaltig so, dass ich erst Tage später „meinen Senf dazugebe“ oder ich lese, schmunzel und gehe wieder. Ich z.B. habe die Kategorie „ich glotz TV“, in der ich die HirnlosTVAngebote wie DSDS, GNTM etc. behandel – dadurch habe ich zwar massenweise Zugriffe und Klicks – aber keine Unmengen an Kommentare – entweder, weil die Besucher hofften SensationsInfos zu erhalten, die es bei mir nicht gibt – oder weil ich dem FanAngebot nicht ausreichend Honig um den Mund schmiere – oder eben, weil es einfach niemanden interessiert.
Von daher kannst du weder was wirklich richtig, noch was wirklich falsch machen – sondern einfach nur schreiben, wie du bist – oder wie du gelesen werden magst.
boah, wattn Essay …
Ich hoffe es war nicht zu wirr. Ich für meinen Teil lege dich jetzt mal unter der wohlwollenden Beobachtung ab – und wer weiß, vielleicht liest man sich ja öfter?
Liebe Grüße
bigi
Oh, danke für das Lob.
Ja, bei mir läufts zur Zeit ganz gut, aber ich hab auch klein angefangen. Kann schon ein richtiger Kraftakt sein, sich ein bisschen hervorzutun. Das beste Mittel dafür ist wohl Geduld und Regelmäßigkeit. Ich bin aber sicher, dass du dein Ziel erreichen wirst. Ein paar gute Tipps sind ja schon zusammengekommen.
Was heißt ich kann mir keine Sorgen machen? Da gab es auch schon bessere Zeiten.
@bigi: Vielen Dank für deine Worte! Und du hast Recht. Langsam komme ich auch aus meinem Loch gekrochen und seh das ganze gar nicht mehr so verbissen. Ich denke, wenn man sich zu viele Gedanken macht, wird es erst recht nichts. Und dann noch danke, dass ich nun einer deiner Links bin. Ich pack dich auch mal in meinen Reader und so. Man liest sich.
@Konna: Ja und über die Tipps bin ich dankbar. Wird schon. Kommt Zeit, kommt Rat.
@Jenny: Ich finde deine Beiträge heute aber persönlicher und sympatischer als damals!?
Oh echt? Hm.
Das ist seltsam, ich finde, es ist genau anders herum! Aber jemand wie Du, als Leser, kann das natürlich auch besser beurteilen. Danke jedenfalls.